Ich will ja nicht sagen, dass ich seit dem letztwöchigen Zahnarztmarathon mit der Nahrungsaufnahme auf Kriegsfuß stehe. Es ist nur so, dass meine Unterkiefer vor vielen Jahren schon mal Provisorien tragen mussten und diese der beim Kauen entstehenden Belastung nicht gewachsen waren und herausfielen. Damals war das nicht besonders dramatisch, denn es handelte sich nur um Teilkronen. Diesmal ist das jedoch anders, und das Risiko, ein paar Stunden mit ungeschützt abgeschliffenen Zähnen leben zu müssen, möchte ich nicht eingehen. Aus diesem Grund wird derzeit nicht gekaut. Seit einer Woche stehen also püriertes Obst mit Joghurt, pürierte Gemüsesuppen und Smoothies ganz oben auf meinem Speiseplan. (Am Wochenende gab’s auch püriertes Gulasch, aus optischen Gründen ist das aber … naja.)
Gut, auf was wollte ich jetzt eigentlich hinaus? Ach ja. Die Ernährung auf Kleinstkindniveau ist natürlich nur die eine Seite der Medaille, sozusagen. Aber Medaillen haben ja bekanntlich noch eine zweite, und das ist in diesem Fall das Körpergewicht. Die Zahnarztdiät hat davon nämlich innerhalb einer Woche 1,9 Kilogramm verschwinden lassen. Und das freut mich ganz mächtig, denn zwischen Weihnachten und Neujahr wurde ausgiebig und folgenreich geschlemmt, sodass die stoffliche Verpackung a bisserl an mir spannte. Das hat sich inzwischen geändert, und ich bin sogar zuversichtlich, rechtzeitig wieder in mein Faschingskostüm zu passen :mrgreen:

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