Urlaub @home, da sollten schon ein paar Ausflüge in der Umgebung drin sein. Das Wetter war ja leider recht wechselhaft, sodass ich es noch nicht gewagt hatte, meine Teenager auf einen Berg zu scheuchen. Doch am Montag mussten sie dran glauben 😉
Es ging nach Pfronten-Kappel und von dort zunächst durch die Höllschlucht mit einem kleinen aber feinen Wasserfall.
wasserfall_hoellschlucht
Mir wurde beim Aufstieg dann auch klar, warum diese Tour als „schwer“ eingestuft ist. Von einem normalen Weg konnte nicht mal ansatzweise die Rede sein. Es ging über Felsbrocken und Wurzeln steil nach oben, und ich war erfreut über die stellenweise angebrachten Geländer und Stahlseile, an denen man sich hochziehen konnte. Nach einiger Anstrengung erreichten wir wohlbehalten die Teufelsküche und machten ein höllisch gutes Picknick.
hoellschlucht_teufelskueche_1
hoellschlucht_teufelskueche_2
Es ging weiter aufwärts bis zur Kappeler Alp in 1350 Metern Höhe. Der Blick in die Berge war leider wieder nicht der beste, aber da sind wir wohl auch zu verwöhnt.
blick_von_kappeler_alp
Von dort marschierten wir weiter über die Alpspitz (wegen der Seilbahn von Touristen bevölkert, schrecklich) zum Gipfel des Edelsberg und zur Fichtelhütte.
blick_vom_edelsberg
Zwischendurch begegneten wir natürlich auch einigen „Einheimischen“. Auf diesem Bild erkennt man nicht nur, dass Hörner wieder IN sind, sondern auch wie steil der Berghang ist, den wir runter mussten.
edelsberg_jungrind
Die letzte Etappe der Tour führte uns über die Gundhütte und die Hündeleskopfhütte wieder zurück zum Wanderparkplatz. Dabei entdeckten wir in relativ kurzen Abständen insgesamt 5 Ameisenhaufen.
edelsberg_ameisenhaufen
Eine anstrengende, aber richtig tolle Tour war das. Durch das Auf und Ab zwischen den Hütten dürften wir auf 850 bis 900 Höhenmeter gekommen sein, genau richtig für uns. Únd die Strapazen waren auch schon vergessen, als wir wieder im Auto saßen 😀

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