Grundsätzlich enthält das Buch 10 Geschichten/Kapitel. Das ist aber auch das einzige, was es mit anderen Büchern gemeinsam hat, denn die Geschichten/Kapitel haben zwar irgendwie miteinander zu tun, doch es gibt in ihnen – teilweise mehrfach auf einer Seite!!! – derart viele Sprünge zwischen Personen, Orten, Zeiten und Geschehnissen, dass es mir überwiegend schwer fiel bis unmöglich war, den Zusammenhang zwischen den einzelnen Fragmenten erkennen zu können. Weiterhin sind die Sätze mitunter so konstruiert, dass ich sie mehrmals lesen und gedanklich mit der Betonung spielen musste, um sie inhaltlich richtig deuten zu können. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob mir das überhaupt gelungen ist. Nun, vermutlich hat der Autor genau das gewollt, doch wenn ich mir beim Lesen eines Buches vorkomme wie ein Hund, der sich auf einen saftigen Brocken Fleisch in seinem Futternapf freut und stattdessen nur über den Küchenboden verstreute Knochensplitter vorfindet, vergeht mir der Appetit. Ich habe mich zwar tapfer bis zum Ende des Buches durchgekämpft, mir allerdings geschworen, auf derlei Kost zukünftig zu verzichten, denn sie liegt einfach zu schwer im Magen Hirn.

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