Regelmäßig im Herbst, wenn es abends immer früher dunkel wird und es mit Tee, Kuscheldecke und rauschender Heizung auf der Couch so richtig gemütlich ist, überkommt mich das große Verlangen, mit Wolle und Nadeln rumzuhantieren. Es stellt sich dann jedesmal so ein Gefühl allerfeinster Zufriedenheit ein, wenn ich die Stricknadeln klappern höre und sehe, wie etwas entsteht. Dabei reichen linke und rechte Maschen vollkommen. Komplizierte Muster sind mir ein Greuel und vor allem für den schnellen Erfolg eher hinderlich. So wurden letztes Jahr mehrere Schals für die Kids und mich fertig. Aktuell arbeite ich an Stulpen, die eigentlich meine Beine wärmen sollten, mir inzwischen aber schon von der Tochter abgeschwatzt wurden. Und wer weiß, vielleicht wage ich mich als nächstes auch wieder mal an Socken ran …

Advertisements