Neues Schuljahr, neue Spielregeln: Anstatt am Mittwoch ist im Hause B. ab sofort am Montag die multimediale und televisionäre Berieselung gestrichen.

Neues Schuljahr, gleiche Schei*e: Diverse Hefte, Workbooks und Stifte, ein bisschen Kopiergeld, ein ganz spezieller Taschenrechner, und schon sind 100 Euro weg. Im Vergleich zur Abschlussfahrt des Sohnes, die fast das Vierfache kosten soll, sind das jedoch Peanuts.

Als ob wir keine anderen Probleme hätten: Da versuchte man im zeitigen Frühjahr, die im Stadtpark lebende und unter Schutz stehende Krähenkolonie zu vertreiben, indem man dank einer Ausnahmegenehmigung 50 Nester aus den Baumwipfeln holte. Die schwarzen Vögel erwiesen sich allerdings als sehr schlau, bauten neue Nester und legten geschwindefix Eier hinein, was einen weiteren menschlichen Eingriff verhinderte. Und nun denkt man über eine Vertreibung per Hubschraubereinsatz nach, obwohl aktuell keine einzige Krähe anwesend ist und man nicht mal sagen kann, woran das liegt.

Noch 15 Fotos wird es dieses Jahr in der Kategorie „Drück mich!“ geben, und ich habe jetzt schon eine Idee für die Fortsetzung. Irgendetwas stimmt nicht mit mir.

Machen Sie’s gut, Herr Reich-Ranicki.

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