4 Wochen für 800 Seiten? Das schaffe ich nie!

Natürlich kann ich jedes Buch, das ich mir in der Bücherei ausleihe, noch mal um 4 Wochen verlängern. Beim 1. Teil von Tad Williams Shadowmarch war das aber gar nicht nötig, denn ich hatte den dicken Wälzer bereits nach 3 Wochen durch.
Wer überwiegend neuzeitliche Literatur liest, wird vielleicht etwas Mühe haben, sich in die Abenteuer von Barrick und Briony, Chet und Opalia, Hauptmann Vansen und all den anderen einzulesen und vor allem hineinzudenken. Als Freund des Herrn der Ringe fiel mir das jedoch nicht schwer, und ich muss zugeben, dass Williams seinem Ruf als Tolkien des 21. Jahrhunderts mehr als nur gerecht wird. Obwohl die Geschichte objektiv betrachtet sehr langatmig erzählt wird, erschien sie mir nicht so, sondern hielt mich stets gefangen. Die Beschreibung der unterschiedlichen Geschöpfe, die Benamung der Orte, Gegenden und mystischen Gegenstände, das Hin- und Herspringen zwischen den Handlungen … all das war mir sehr vertraut, ohne dass es abgekupfert wirkte. Und ich freue mich, dass es jetzt nahtlos mit dem 2. Teil weitergehen kann 🙂

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